Jugend forscht
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Für Sportlerinnen und Sportler sind die Special Olympics nicht nur Wettkampf, sie sind ein Erlebnis voller Stolz, Teamgeist und unvergesslicher Momente.
Wenn sich in Zug Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz begegnen, geht es um weit mehr als Medaillen. Die Special Olympics National Summer Games Zug 2026 stehen für Mut, Gemeinschaft und gelebte Inklusion – auf und neben dem Sportplatz.
Die Special Olympics schaffen seit Jahren Räume, in denen Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Stärken entfalten können. Genau dieser Gedanke wird vom 28. bis 31. Mai bei den Special Olympics National Summer Games Zug 2026 greifbar: Hier stehen nicht Rekorde im Vordergrund, sondern der Stolz über das Erreichte, das gemeinsame Erleben und die gegenseitige Unterstützung. Wer zuschaut, spürt schnell, dass diese Spiele Emotionen wecken, die weit über den Sport hinausgehen.
Mit einer Delegation von 35 Athletinnen und Athleten reist die Stiftung zuwebe an die nationalen Sommerspiele nach Zug. Dort messen sie sich mit Teilnehmenden aus allen Landesteilen – doch der sportliche Wettbewerb ist nur ein Teil dessen, was diese Tage so besonders macht. Für viele der Sportlerinnen und Sportler sind die Spiele ein Höhepunkt, auf den sie lange hingearbeitet haben. Es ist die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu zeigen, persönliche Grenzen zu überwinden und Teil einer grossen Gemeinschaft zu sein. Doch die Stiftung zuwebe beschränkt sich nicht auf den sportlichen Einsatz. Parallel zu den Wett-kämpfen ist sie im sogenannten Olympic Village präsent – gemeinsam mit mehreren Partnerorganisationen aus dem Kanton Zug. Der gemeinsame Auftritt basiert auf der
IVSE, der interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen, und vereint Institutionen, die sich tagtäglich für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen einsetzen.
Mit dabei sind unter anderem das Atrium Baar, ConSol Zug, die Stiftung Eichholz, die Stiftung Maihof, die Stiftung Phönix Zug sowie das Wohn- und Werkheim Schmetterling. Ihr gemeinsamer Stand ist bewusst als Ort der Begegnung gestaltet. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ins Gespräch zu kommen, mitzumachen und einen direkten Einblick in die vielfältige Arbeit dieser Einrichtungen zu gewinnen. Dabei wird schnell klar: Inklusion ist kein abstraktes Konzept, sondern gelebte Realität. Jede der beteiligten Organisationen bringt ihre eigene Perspektive und Erfahrung ein. Das Wohn- und Werkheim Schmetterling begleitet Menschen mit geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen im Alltag und fördert sie individuell. Die Stiftung Phönix Zug richtet sich an Menschen mit psychischen Herausforderungen und unterstützt sie dabei, Struktur und Stabilität zu finden.
Das Atrium Baar wiederum bietet jungen Menschen nach schweren Erkrankungen oder Unfällen ein Zuhause, in dem intensive Pflege mit aktiver Lebensgestaltung verbunden wird. ConSol Zug schafft geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze und eröffnet damit berufliche Perspektiven. Die Stiftung Eichholz unterstützt Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder Suchterkrankungen, während die Stiftung Maihof Angebote in Wohnen, Arbeit und Bildung bereitstellt, um Selbstständigkeit und Lebensqualität zu stärken. Was diese Einrichtungen verbindet, ist eine gemeinsame Botschaft: Teilhabe ist möglich – und sie bereichert die gesamte Gesellschaft. Genau diese Haltung wird im Olympic Village sichtbar und erlebbar gemacht.
Auch sportlich versprechen die Spiele ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt bildet der Fackellauf am Donnerstag, 7. Mai, bevor am Donnerstag, 28. Mai die offizielle Eröffnungsfeier den Startschuss gibt. Von Freitag bis Sonntag stehen spannende Entscheidungen in verschiedenen Disziplinen auf dem Programm, begleitet von feierlichen Medaillenzeremonien, Musik und einem bunten Rahmenprogramm auf dem Arena-Platz. Für die Athletinnen und Athleten ist die Unterstützung des Publikums ein entscheidender Faktor. Applaus, Zurufe und gemeinsames Mitfiebern geben zusätzliche Motivation und machen die Wettkämpfe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gleichzeitig bietet sich für Besucherinnen und Besucher die seltene Gelegenheit, Inklusion unmittelbar zu erleben – nicht als Schlagwort, sondern als lebendige, inspirierende Realität.
Weiter Informationen untern www.zug2026.ch
Uwe Guntern
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