Holzhäusern
Bohrkopf «Simone» startet inden Untergrund
Die Liegenschaft am Knopfliweg hat viel Charme. Foto: Saskja Rosset
Das neueste «Denkmal Journal» stellt zum fünften Mal aktuelle Sanierungsprojekte aus dem Kanton Zug vor. An der öffentlichen Vernissage am Mittwoch, 25. März in der Shedhalle Zug sprechen Beteiligte über Sanierung, Erhalt und Nutzung der Baudenkmäler.
Das «Denkmal Journal» wurde 2022 vom Amt für Denkmalpflege und Archäologie ins Leben gerufen und hat seither 30 Projekte aus dem Kanton Zug vorgestellt – Bauten aus verschiedensten Epochen und mit unterschiedlichen Herausforderungen. Das Journal zeigt in Reportagen den Wert der Denkmäler auf, gibt Einblick in die vielfältige Baukultur und sensibilisiert für einen sorgfältigen Umgang mit historischer Bausubstanz.
Die im Denkmal Journal porträtierten Projekte zeigen auf, wie eine Sanierung, ein Umbau oder die Umnutzung eines Baudenkmals gelingen kann. Dabei thematisieren sie auch Herausforderungen, beschreiben Meinungsfindungsprozesse und erläutern Kompromisslösungen, die sich aufgrund von unterschiedlichen Interessen, Vorstellungen oder Gewichtungen ergeben.
Das neue Heft stellt fünf aktuelle Sanierungsprojekte vor, die in besonderer Weise überzeugen. Im sogenannten Kanonenhaus an der Grabenstrasse hat die katholische Kirchgemeinde der Stadt Zug Wohnraum für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung geschaffen. Die Sanierung steht damit nicht nur für den Erhalt eines Kulturdenkmals in der Zuger Altstadt, sondern auch für ein integratives Wohnprojekt. Im Zuger Löberenquartier wurde ein Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert sorgfältig saniert und um eine atelierartige, architektonisch fein abgestimmte Remise ergänzt. Wie genossenschaftliches und preisgünstiges Wohnen in einem Baudenkmal gelingen kann, zeigt das Projekt der Genossenschaft Gewoba Zug am Knopfliweg in der Zuger Altstadt. Am Rande von Rotkreuz fügt sich das Gehöft Binzmühle harmonisch in eine Naturoase und nimmt mit seiner vielseitigen Nutzung Rücksicht auf die sensible Lage am Waldrand. Und im Zuger Guthirtquartier leben die 1950er-Jahre in einem zeittypischen Mehrfamilienhaus neu auf.
RED
Die Veranstaltung findet am 25. März in der Shedhalle Zug statt.
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