Interview
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Mit dem Zentrum Dreilinden verfügt Rotkreuz über ein neues Angebot für Wohnen und Pflege im Alter.
Nach jahrelanger Planung und Bauzeit ist das Zentrum Dreilinden in Rotkreuz offiziell eröffnet worden. Mit 63 Alterswohnungen, 73 Pflegeplätzen und vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten soll es älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben mitten im Dorf ermöglichen.
Mit dem Zentrum Dreilinden hat die Gemeinde Risch ein bedeutendes Projekt für die Altersversorgung erfolgreich abgeschlossen. Nach mehreren Jahren Planung und Bauzeit wurde die neue Anlage in Rotkreuz offiziell eröffnet. Seit Anfang Mai sind die 63 Alterswohnungen sowie die 73 Pflegeplätze bezogen. Entstanden ist ein Ort, der Wohnen, Pflege, Betreuung und soziale Begegnung unter einem Dach vereint und damit auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft reagiert.
Die offizielle Eröffnung wurde im Rahmen einer Feier mit geladenen Gästen begangen. Das Zentrum Dreilinden gilt als Ergebnis einer engen und langfristigen Zusammenarbeit verschiedener Institutionen mit einem gemeinsamen Ziel: zeitgemässe Wohn- und Betreuungsangebote für ältere Menschen in der Region zu schaffen.
Für Gemeindepräsident Peter Hausherr ist die Eröffnung ein Meilenstein für die Gemeinde. Die ersten Überlegungen für eine Weiterentwicklung der Altersversorgung reichen beinahe zwei Jahrzehnte zurück. Bereits damals stellte sich die Frage, wie ältere Menschen auch künftig möglichst selbstbestimmt und gleichzeitig gut betreut in der Gemeinde leben können.
«Gemeinsam haben wir die Vision eines zukunftsfähigen Angebots für das Leben im Alter in die Realität umgesetzt», sagte Hausherr anlässlich der Eröffnung. Besonders erfreulich sei, dass das Zentrum nicht am Rand der Gemeinde entstanden sei, sondern mitten im Herzen von Rotkreuz. Dadurch bleibe die Verbindung zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem gesellschaftlichen Leben im Dorf erhalten.
Das neue Zentrum soll kein abgeschlossener Ort sein, sondern Teil des öffentlichen Lebens. Die Bewohnerinnen und Bewohner können weiterhin am Dorfleben teilnehmen und profitieren von kurzen Wegen zu Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen und öffentlichen Einrichtungen.
Das Zentrum Dreilinden verfolgt ein Konzept, das verschiedene Wohn- und Betreuungsformen miteinander verbindet. Insgesamt stehen 63 Alterswohnungen mit Grössen zwischen 1,5 und 4,5 Zimmern zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch 73 Pflegeplätze sowie zwei integrierte Tagesplätze. Damit können ältere Menschen je nach Lebenssituation unterschiedliche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen, ohne ihre vertraute Umgebung verlassen zu müssen.
Felix Reichmuth, Geschäftsleiter des Zentrums Dreilinden, beschreibt das Konzept als «alles aus einer Hand». Die Alterswohnungen und das Pflegezentrum seien räumlich und organisatorisch eng miteinander verbunden. Dadurch könnten Dienstleistungen flexibel und bedarfsgerecht angeboten werden.
Neben Pflege und Betreuung spielt auch die soziale Komponente eine wichtige Rolle. Einsamkeit im Alter stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Das Zentrum Dreilinden möchte deshalb bewusst Begegnungen fördern und Räume schaffen, in denen soziale Kontakte entstehen können.
Dafür stehen verschiedene Gemeinschafts- und Veranstaltungsräume zur Verfügung. Hier können Anlässe, kulturelle Veranstaltungen oder gemeinsame Aktivitäten stattfinden. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet auch das Restaurant Tilia. Es steht nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern offen, sondern der gesamten Bevölkerung. Dadurch soll das Zentrum als Begegnungsort für alle Generationen wahrgenommen werden.
Uwe Guntern
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