Zuger Sportpreis
Géraldine Frey sprintet allen davon
Die glücklichen EVZ Spielerinnen jubeln nach dem Sieg des Schweizer Eishockey Cups in die Kamera.
Die Zugerinnen gewinnen den Women’s National Cup 2026 mit einem souveränen 4:0-Finalsieg gegen die HC Davos Ladies und bestätigen einmal mehr ihre Spitzenposition im Schweizer Eishockey.
Die Frauen des EV Zug starteten das Cupfinalturnier in Lausanne mit einem klaren 7:1-Sieg gegen die ZSC Lions im Halbfinal. Von Beginn an dominierten die Zugerinnen das Spielgeschehen: Mit schnellem Passspiel, aggressiver Raumdeckung und konsequenten Kontern setzten sie die Gegnerinnen unter Druck und liessen kaum Chancen zu. Jeder Wechsel funktionierte nahtlos, und die Spielerinnen zeigten eine bemerkenswerte Mischung aus technischer Präzision und taktischem Verständnis. Die Führung wuchs kontinuierlich, wobei vor allem das erste Drittel bereits die Weichen für den deutlichen Sieg stellte. Am Samstag folgte das Finale gegen die HC Davos Ladies. Schon früh im ersten Drittel ging der EVZ in Führung: Captain Lara Stalder erzielte das erste Tor kurz nach Spielbeginn und legte nur wenige Minuten später mit einem präzisen Handgelenkschuss zum 2:0 nach. Im Schlussdrittel krönte Stalder ihre Leistung mit einem dritten Treffer, während Leonie Kutzer den Schlusspunkt setzte. Der 4:0-Erfolg spiegelte die taktische Souveränität des Teams wider: kontrolliertes Spieltempo, saubere Passwege und schnelle Wechsel prägten die Partie. Während des gesamten Cups kassierte der EVZ nur ein einziges Gegentor, und das auch nur bei doppelter Unterzahl – ein Beleg für die starke Defensive und den hohen Speed des Teams. Die Mannschaft überzeugte sowohl in der Offensive als auch defensiv, wodurch selbst erfahrene Gegnerinnen kaum eigene Akzente setzen konnten.
Nicht nur auf dem Eis, sondern auch abseits der Tore zeigte der EVZ seine Stärke: Im Halbfinal musste Noemi Ryhner verletzt das Eis verlassen, dennoch war sie symbolisch im offiziellen Siegerfoto vertreten. Goalie Chiara Pfosi hielt ihr Trikot hoch, ein deutliches Zeichen für den Zusammenhalt und die Teamkultur, die weit über den sportlichen Erfolg hinausgeht. Solche Momente verdeutlichen, dass der Cupsieg nicht nur die Leistung einzelner Spielerinnen widerspiegelt, sondern die kollektive Stärke eines eng verbundenen Teams. Die Vorbereitung auf das Turnier war geprägt von klaren Trainingsstrukturen und Etappenzielen. Trainerin Daniela Diaz setzte konsequent auf Disziplin, strategisches Spielverständnis und kontinuierliche Leistungssteigerung. Jede Spielerin wusste um ihre Rolle, und die Mischung aus erfahrenen Führungsspielerinnen und jungen Talenten erwies sich als besonders wirkungsvoll.
Trotz des deutlichen Erfolgs bleibt das Team konzentriert und ehrgeizig. Mit Blick auf die verbleibenden Ligaspiele vor der Olympiapause treffen die Zugerinnen wieder auf die ZSC Lions, die gleichen Gegnerinnen wie beim Halbfinal. Der Ligaalltag geht damit weiter: Am Samstag, 24. Januar, um 14 Uhr steht in der PostFinance Women’s League erneut die Partie gegen die ZSC Lions auf dem Programm. Die erneute Titelverteidigung unterstreicht nicht nur die sportliche Qualität der Spielerinnen, sondern auch die Stärke des gesamten Vereins – vom Trainerteam über den Staff bis zu den Spielerinnen selbst. Der Cupsieg ist ein weiterer Meilenstein in einer beeindruckenden Serie, die den EVZ-Frauen ihren festen Platz an der Spitze der Schweizer Women’s League sichert. Mit einer Kombination aus Geschwindigkeit, Disziplin, taktischem Geschick und Team-zusammenhalt senden die Zugerinnen damit ein deutliches Signal:
Auf dem Eis sind sie weiterhin eine dominierende Kraft, die selbst nach dem Erfolg den Blick nachvorne richtet.
MS
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